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Aktivitäten-Chronik 1990 - 2005
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“Feiern, Trauern, Lachen, Weinen – Ihr seid bei uns” Gedenken an verstorbene Freunde beim CSD in Stuttgart 2002
2005
Dezember 2005: Anläßlich des Welt-AIDS-Tag beteiligte sich der Förderverein – insbesondere bei Veranstaltungen und Aktionen in Stuttgart (Wut- und Trauermarsch, Unterstützung der Schülertheaterveranstaltung im Thetaerhaus “Das Rätsel des Feuers” zugunsten des ZImbabweprojektes) in Duisburg (Solidaritätskonzert “Treatment for all” für die Solidaritäts- und Spendenkampagne mit der IIS/Südafrika (= Itshokoleng Iketsetseng Society, was “Wer Hilfe will muss selbst kämpfen – Vereinigung” bedeutet) und Bochum (HIV/AIDS-Projekttag der Uni Bochum).
September 2005: Der Förderverein beteiligt sich mit Wahlprüfsteinen aktiv an der Bundestagswahlauseinandersetzung. Die Wahlprüfsteine sowie alle eingehenden Antworten der Parteien (der CDU/CSU, der FDP, der Linkspartei/PDS, der MLPD und der SPD) haben wir auf unserer Homepage veröffentlicht.
Juli 2005: Der Förderverein beteiligt sich an der zweiten Nacht der Solidarität des Aktionsbündnis gegen AIDS. Im Mittelpunkt stand in über 60 Städten die Aktion “Leben ist ein Menschenrecht – Pillen statt Profite: AIDS-Behandlung für alle Menschen mit HIV und AIDS”. Der Aufruf des Aktionsbündnisses stellt berechtigt fest, dass die Profite der Unternehmen Abbott, Böhringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Glaxo Smith Kline, Merck (USA) und Roche und deren Absicherung durch das internationale Patentrecht das größte Hindernis dafür sind, dass in den ärmeren Ländern, v.a. im südlichen Afrika, 6 Millionen Aids-Kranke lebensnotwendigen Medikamente erhalten.
März 2005: Die Mitgliederversammlung unseres Fördervereins (12.03.05) beschliesst die Teilnahme am 12. Internationalen Pfingstjugendtreffen, an der zweiten Nacht der Solidarität des Aktionsbündnisses gegen AIDS und an der zweiten Offenen Universität. Eine weitere Förderung des Zimbabwe-Projekts wird ebenso beschlossen wie eine verstärkte Zusammenarbeit mit Solidarität International und Kräften in Südafrika (IIS = Itshokoleng Iketsetseng Society, was “Wer Hilfe will muss selbst kämpfen – Vereinigung” bedeutet), die unser 5-Punkte-Sofortprogramm gegen AIDS unterstützen.
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2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999 – Gründungsjahr
1996 – Vorgeschichte
1992 – Vorgeschichte
1990 – Vorgeschichte
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2004
Oktober 2004: Der Förderverein beteiligte sich am 6. Frauenpolitischen Ratschlag in Düsseldorf, wo durch einen Vortrag von Frances Hartley (HIV-/AIDS-Koordinatorin für COSATU, den südafrikanischen Gewerkschaftsverband) das Thema “Kampf gegen AIDS” eine größere Rolle spielte. Der Vorschlag des Fördervereins (enthalten in unserem Diskussionspapier “Wie machen wir weiter? - oder: was wir uns vom Aktionsbündnis gegen AIDS wünschen”), dass sich das Aktionsbündnis gegen AIDS verstärkt thematisch um die Impfstoffforschung kümmern und sich nicht nur auf die Frage des Zugangs zur Kombinationstherapie konzentrieren sollte, findet auf der Vollversammlung des Aktionsbündnis am 22./23.10.04 in Bad Godesberg Unterstützung. Die Geschäftsführung der Deutschen AIDS-Hilfe (= DAH) hat dem Aktionsbündnis gegen AIDS anlässlich der von uns geförderten Apsirin-Selen-Studie in Zimbabwe eine Auseinandersetzung über Ethik und Moral empfohlen. Der Förderverein hat in einem Schreiben vom 20.10.04 sowohl verschiedene Unterstellungen der DAH-Geschäftsführung zurückgewiesen als auch die gewünschte Diskussion über Ethik und Moral begrüßt. Nach Vorstellung des Fördervereins sollte diese Diskussion auch die Haltung zur Pharmaindustrie und ihrem Bestreben, AIDS-Aktivisten über Sponsorengelder und anderen Vergünstigungen in ihre Politik in Forschung und Therapie einzubinden, beinhalten. Der ganze Vorstand und weitere Mitglieder des Fördervereins nahmen an der erstmals durchgeführten “Offenen Universität” in Gelsenkirchen teil. Diese war ein neues Forum, um Erkenntnisse und Forschungsergebnisse darzulegen, die ansonsten von gewinnorientierten Verwertungsinteressen oder aus politischen Gründen weitgehend aus der offiziellen Wissenschaft verdrängt werden. Die Vorträge unseres Vereinsmitglieds Christoph Klug sowie von Frau Dr. Thomson/Zimbabwe zu HIV und AIDS stießen dabei auf großes Interesse.
Februar 2004: Auf der offenen Vorstandssitzung des Fördervereins in Gelsenkirchen hat der Vorstand gemäss des Auftrags der Mitgliederversammlung im Dezember 2003 ein Förderprojekt zur Überprüfung der Wirkung von Selenium, Aspirin und Multivitaminen (SAM) auf den Verlauf der HIV-Infektion beschlossen (siehe Förderprojekt)
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2003
November 2003 (22.11.04): Der Förderverein unterstützt die Durchführung des Impfstoff-Symposium der AIDS-Hilfe Stuttgart. Teilnehmer und Referenten sind Prof. Christian Jassoy von der Universität Leipzig und Prof. Ralf Wagner von der Universität, Ärzte und ca. 30 Teilnehmern (Betroffene und Freunde). Dr. Willi Mast stellt die Position des Fördervereins für die Entwicklung eines Impfstoffes dar. Ralf Bogen erstellt ein Reader für das Symposium (PDF-Datei, 1234 KB).
Mai 2003: Teilnahme am 9. Deutscher und 14. Österreichischer AIDS-Kongress sowie des 12. Internationale Symposium „Lost in the Rural Areas“ der Deutschen Gesellschaft für Tropenchirurgie in Hamburg. Flugblatt Neue Wege im weltweiten Kampf gegen AIDS durchsetzen (PDF-Datei, 243 KB) Beim AIDS-Kongress wurde uns zum ersten Mal ein nichtkommerzieller Informationsstand verweigert. Es wurde uns untersagt, an andere Kongresteilnehmer unsere Flugblätter weiterzugeben. Unsere Presseerklärung vom 16.5.2003 zum AIDS-Kongress Offener Eklat auf dem Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress in der Frage des weltweiten Zugangs zu Therapie und Impfung (PDF-Datei, 11 KB) geht auf die Hintergründe ein.
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2002
Dezember 2002 / Welt-AIDS-Tag: Das Faltblatt des Fördervereins (PDF-Datei, 129 KB) erscheint.
März und August 2002: Das Bundgesundheitsministerium antwortet (WORD-Datei, 116 KB) auf unsere Unterschriftenaktion am 1. März 2002. Herr Dr. Schnitzler verweist ganz allgemein auf die Forschungsförderung staatlicher Institutionen. Mit diesem unverbindlichen Stil wurde das Anliegen des Fördervereins eine öffentliche Förderung der Erforschung und Entwicklung von Therapieverfahren zur Zerstörung der virusproduzierenden Zellen zu erreichen erneut abgeschmettert.
Mai 2002: Teilnahme an den Münchner AIDS-Tagen: Informationsstand und Verteilung des Flugblattes Wir brauchen neue Wege in der HIV-Therapie (PDF-Datei, 129 KB). Der Förderverein wird Mitglied im Aktionsbündnis gegen AIDS (Link zum Aktionsbündnis).
Januar 2002: 2. Mitgliederversammlung des Fördervereins (25.02.02) in Gelsenkirchen. Der Förderverein beschließt das Sofortprogramm gegen AIDS und wird Mitglied bei Solidarität International (Link zu Solidarität International).
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2001
Dezember 2001 – Welt-AIDS-Tag: Zusendung von 1781 Unterschriften an die Bundesgesundheitsministerin. Ziel: schnellstmögliche Erforschung der therapeutischen Wirkung spezifischer HIV-Antikörper, insbesondere gegen p24. Offener Brief des Fördervereins an das Bundesministerium für Bildung und Forschung und an das Bundesministerium für Gesundheit (PDF-Datei, 15 KB) um eine öffentliche Förderung dafür zu erreichen. Zum Welt-AIDS-Tag erscheint die Broschüre „AIDS in Afrika – ein Sofortprogramm für Millionen“ von unserem Vorstandsmitglied Christoph Klug. Hier wird in allgemeinverständlicher Sprache das Sofortprogramm gegen AIDS erläutet.
Juli 2001: Teilnahme am CSD Stuttgart, Veranstaltungen Aktuelle Therapiestandards und neue Wege in der HIV-Therapie sowie Solidarität statt Schweigen: Was geht uns AIDS in Afrika an? (PDF-Datei, 135 KB) mit befreundeten Organisationen und Gruppen. An der Veranstaltung „Aktuelle Therapiestandards“ beteiligten sich u. a. die Stuttgarter HIV-Schwerpunktärzte Herr Dr. Ulmer und Herr Dr. Schnaitmann sowie Dr. Bergter von Hannover (erforscht die Radioimmuntherapie gegen HIV) und Herr Dr. Rohm aus Mühltal (Vorsitzende unseres Fördervereins).
4-7. Juli 2001: 8. Deutscher AIDS-Kongress in Berlin Artikel von Mitgliedern der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe des Fördervereins in der Kongresszeitung MedReport sowie unser Flugblatt Sofortige Erforschung & Entwicklung der Therapieverfahren zur Zerstörung der HIV-produzierenden Zellen mit öffentlichen Geldern (PDF-Datei, 195 KB)
Juli 2001: In RAINBOW Nr. 40 (Infomagazin der AIDS-Hilfe Stuttgart) wird ein Email-Austausch zwischen dem Medizinreferat der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und unserem Förderverein (PDF-Datei, 15 KB) zur Frage der Unterstützung neuer Ansätze in der HIV-Therapie veröffentlicht.
Juni 2001: Teilnahme des Fördervereins am 7. Internationalen Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen, gemeinsames Flugblatt mit Solidarität International AIDS-Medikamente für alle: Die Treatment Action Campaign in Südafrika (PDF-Datei, 160 KB)
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2000
1. Dezember 2000: Teilnahme am Welt-AIDS-Tag 2000: Flugblatt Für eine Wende in der AIDS-Forschung und AIDS-Politik (PDF-Datei, 105 KB)
Oktober 2000: Die Beilage zur zweiten Ausgabe unserer Broschüre Neue Wege in der HIV-Therapie: Wo stehen wir, was ist zu tun? (PDF-Datei, 203 KB) erscheint. Darin wird die Massenbewegung, die mit dem 13. Welt-AIDS-Kongress in Durban/Südafrika auf internationaler Ebene in Erscheinung getreten ist, dargestellt sowie die Arbeit des US-Forschers Prof. J. Salk (Erfinder der Polio-Vakzine), welcher die wichtige Bedeutung des HIV-Kapsel-Antikörpers anti-p24 für eine erfolgreiche HIV-Therapie unterstreicht.
Juli 2000: Teilnahme am CSD in Stuttgart, Flugblatt zu unserer Unterschriftenaktion mit bekannten Vertretern aus Stuttgart und Umgebung (z. B. Dr. med. Ralf Fuhrmann, Volker Kraft - Betriebsrat bei DaimlerChrysler, “Hexe” Laura, Joachim Stein usw. usf.)
Mai 2000: Teilnahme an den Münchner AIDS-Tagen, Verteilung des Flugblattes Neue Wege in der HIV-Therapie: Wo stehen wir, was ist zu tun? (PDF-Datei, 405 KB)
April 2000: Die erste Ausgabe unserer Broschüre Neue Wege in der HIV-Therapie: Wo stehen wir, was ist zu tun? (PFD-Datei, 941 KB) erscheint. Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung und Erläuterung der Grenzen der Kombinationstherapie und der vorgeschlagenen HIV-Therapie mit p24-Antikörpern.
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1999: Gründungsjahr des Fördervereins
Dezember 1999: Teilnahme am Welt-AIDS-Tag 1999: Offener Brief: AIDS breitet sich immer schneller aus (PDF-Datei, 35 KB) an das Robert Koch Institut, die Deutsche AIDS-Hilfe, die Arbeitsgruppe Tsolkas, Kunze und andere sowie an die DAGNÄ (Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener HIV-Ärzte)
1999: Teilnahme an der 9. Bundespositivenversammlung in Nürnberg mit dem Flugblatt des Fördervereins Warum wir uns mit der Kombitherapie im Kampf gegen AIDS nicht zufrieden geben (PDF-Datei, 74 KB)
9. Mai 1999 Gründung des Fördervereins in Gelsenkirchen Bis 1999 wurde Prof. Segals Vorschlag zur Erforschung und Entwicklung eines p24-Antikörperpräparates durch zahlreiche Vorträge von C. Klug, durch Unterstützung des Arbeiterbildungszentrums sowie durch jahrelange Berichterstattung in Zeitschriften wie RAINBOW (Infomagazin der AIDS-Hilfe Stuttgart) einer wachsenden Öffentlichkeit bekannt. Auf Fortbildungsveranstaltungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener HIV-Ärzte (DAGNÄ) in Köln, der AIDS-Hilfe Stuttgart und der Nordwürttembergischen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V. in Stuttgart sowie auf dem 7. Deutschen-AIDS-Kongreß in Essen erklärten zahlreiche HIV-Infizierte und Ärzte, dass sie die Überprüfung des Therapievorschlag in unterschiedlichen Formen unterstützen. Dabei wurde u. a. auch angeregt, einen Förderverein zu gründen, der es sich zur Schwerpunktaufgabe macht, der vorgeschlagenen Erforschung des p24-Antikörper bundesweit und organisiert Nachdruck zu verleihen.
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1996 – Vorgeschichte
Juni 1996: RAINBOW Nr. 25 (Infomagazin der AIDS-Hilfe Stuttgart) informiert über die Veranstaltung der AIDS-Hilfe und ACT UP Stuttgart Aktuelle Therapiestandards und Alternativen bei HIV und AIDS (PDF-Datei, 248 KB) mit Dr. U. Marcus (Robert Koch Institut, Berlin), O. Weber (Projekt Information, München), A. Bader (AIDS-Hilfe Stuttgart), Dr. E. Schnaitmann (HIV-Schwerpunktarzt, Stuttgart), Dr. Matschinski (Drogenschwerpunktpraxis, Stuttgart), C. Klug (Wissenschaftsjournalist, Recklinghausen), Dr. A. Ulmer (HIV-Schwerpunktarzt, Stuttgart), R. Anhalt (ACT UP Frankfurt). Von den ca. 100 Teilnehmern wurde eine Resolution an das Bundesgesundheitsministerum verabschiedet, die dieses auffordert, Frühtherapievorschläge u. a. mit Aspirin und mit p24-Antikörpern gegen AIDS unverzüglich zu überprüfen.
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1992 – Vorgeschichte
1992 erscheint im Verlag Neuer Weg das Fachbuch „AIDS – Zellphysiologie, Pathologie und Therapie“, indem Prof. Segal wichtige Vorschläge für die HIV-Therapie wissenschaftlich begründete. Unser heutiges Sofortprogramm basiert im Wesentlichen auf dieser nach wie vor höchst aktuellen Arbeit. Vier Jahre später, 1996, erscheint ebenso im Verlag Neuer Weg das Buch „AIDS ist besiegbar“ von Lilli und Jakob Segal sowie von Christoph Klug. Es macht in seiner allgemeinverständlichen Sprache Prof. Segals Therapievorschläge einem breiteren Publikum bekannt.
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1990 – Vorgeschichte
1990 wurde Prof. Segal mit seinen Therapievorschlägen – u. a. zur Erforschung und Entwicklung eines p24-Antikörperpräparates – beim Bundesgesundheitsamt vorstellig. Der damalige Leiter des AIDS-Zentrums, Prof. Meinrad Koch, empfahl eine umgehende Überprüfung, verwies aber auf die fehlenden Möglichkeiten und Gelder des Amtes, dies selbst zu tun. Jahrelang wurden entsprechende Initiativen des Kreises um Prof. Segal von den staatlichen Gesundheitsstellen abgeschmettert.
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